Thomas Glavinic: Das bin doch Ich

 
Von Wolfram Saringer
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Ein witziger, leicht alkoholdurchtränkter Blick auf den Literaturbetrieb, insbesondere den Wiener Part desselben. Neben Flugangst, aggressivem Marketing indischer Restaurants am Naschmarkt (die der Autor nahezu zwanghaft immer wieder aufsuchen *muss*) und allgemein aufsässigen Zeitgenossen bedroht Glavinic' Glück ausserdem die Flugangst, eine gesunde Portion Hypochondrie sowie die Hinterhältigkeit von ÖBB und Grazer Allgemeinmedizinern.
Damit wäre zwar ein guter Teil des Inhalts verraten -- das Lesen lohnt dennoch. Nicht nur, um zu erfahren, wie sich ein Autor fühlt, der gerade einen Verlag für sein letztes Werk (in diesem Fall das im Endeffekt ziemlich erfolgreiche 'Die Arbeit der Nacht'), auch die Erzählweise per se macht das Buch sympathisch.