iPad vs. Flash

 
Von Wolfram Saringer
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Das Fazit der u.a. Studie wundert mich wenig: "iPad-Käufer sind gut verdienende Apple-Fans". Klar -- wer sonst sollte sich so ein unnötiges Spielzeug zulegen?

Interessant in dem Kontext die Meldung, Google wolle Flash in Chrome (Browser und wohl später auch -OS) integrieren und zu einem fixen Bestandteil auf der gleichen Ebene mit HTML machen. Einerseits zeigt das wohl den sich langsam anbahnenden Kampf zwischen den beiden Firmen, andererseits muss es für Adobe wie ein Rettungsanker wirken: in den letzten Tagen haben einiges grosse Content-Provider in den USA bekannt gegeben, zum iPad-Start ihre Webseiten in HTML5 zur Verfügung stellen, d.h. Flash Videos ersetzen zu wollen.

Die konsequente Ablehnung von Flash sehe ich als einzigen positiven Punkt bei der Entwicklung der Mobilgeräte von Apple: Flash verdient zwar einen langsamen, schmerzhaften Tod, trotzdem wäre ich es lieber heute als morgen los.

Ein interessanter Punkt wird die Entwicklerunterstützung für HTML5-basierende komplexere Anwendungen... da hat Adobe noch einigen Vorsprung. Andererseits gibt es zahlreiche Bibliotheken, die die Entwicklung dynamischer Oberflächen mit HTML ermöglichen. Offen bleibt aber der SVG-Support als Alternative zu den Vektor-basierenden Flashinhalten.

Und hoffentlich lernen AdBlock&Co. bald, HTML5 Elemente gezielt zu blocken...